Wer sich schon einmal nach elektrischen Pflegebetten umgesehen hat, ist wahrscheinlich in den technischen Datenblättern auf die Angabe „25.000 Zyklen“ gestoßen. Die meisten überlesen sie, weil sie sie für eine reine Marketingzahl halten. Nach jahrelanger Erfahrung in der Pflegebettenherstellung kann ich Ihnen jedoch sagen: Diese eine Zahl sagt mehr über die langfristige Zuverlässigkeit eines Bettes aus als fast jedes andere Merkmal auf der Liste.
Zunächst einmal: Was bedeutet das genau? Ein Zyklus entspricht einer vollständigen Bewegungsumdrehung – Rückenlehne hebt und senkt sich, Betthöhe verstellt sich, Fußstütze kippt nach oben und wieder nach unten. 25.000 Zyklen bedeuten, dass der Motor diese vollständige Bewegung 25.000 Mal unter Volllast ausführen kann, bevor er ausfällt. Nicht 5.000, nicht 10.000 – 25.000. Und diese Zahl ist wichtiger, als den meisten Käufern bewusst ist.
Die meisten günstigen Pflegebetten, die online erhältlich sind – insbesondere im Preissegment unter 2.000 US-Dollar – sind mit generischen, markenlosen Motoren ausgestattet. Sie funktionieren im ersten Jahr, vielleicht auch im zweiten, einwandfrei. Dann treten jedoch Probleme auf: ein knirschendes Geräusch beim Anheben der Rückenlehne, ungleichmäßige Höhenverstellung, Positionen, die sich mitten in der Bewegung verhaken. Schließlich gibt der Motor ganz den Geist auf.
Ich habe das schon dutzende Male erlebt. Eine Pflegeeinrichtung kauft 50 Betten mit einem satten Rabatt und denkt, sie hätte ein Schnäppchen gemacht. Nach drei Jahren muss bei einem Viertel der Fahrzeuge der Motor ausgetauscht werden. Nach fünf Jahren hat die Hälfte ständig Probleme. Die anfänglichen Einsparungen verpuffen vollständig in Wartungskosten, Ausfallzeiten und frustriertem Pflegepersonal.
Die Motoren von Dewert sind so konstruiert, dass sie die Lebensdauer des Bettgestells selbst überdauern. Die Angabe von 25.000 Zyklen ist kein reiner Labortest mit leerer Matratze, sondern wurde unter voller Nennlast geprüft. Im normalen täglichen Gebrauch entspricht dies einer Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren.
Um diese Zahl im Kontext verschiedener Pflegeeinrichtungen zu betrachten:
Nutzungsszenario Zyklen pro Tag 25.000 Zyklen Dauer
Häusliche Pflege (3–5 Anpassungen täglich) ~5 ~13–14 Jahre
Betreutes Wohnen (8–12 Anpassungen täglich) ~10 ~7 Jahre
Intensivstation (häufige Umpositionierung) ~15–20 ~4–5 Jahre
Die meisten Pflegebetten sind 5 bis 10 Jahre im Einsatz. Mit einem Dewert-Motor hält das Antriebssystem länger als alle anderen Verschleißteile des Bettes. Bei einem billigen Standardmotor hingegen ist es reines Glücksspiel, ob er die Garantiezeit übersteht.
Was viele Käufer nicht wissen: Dewert-Motoren sind nicht universell einsetzbar. Dieselbe deutsche Ingenieurskunst wird je nach Einsatzort und -art des Bettes unterschiedlich konfiguriert. In unserer AIDASTRA-Serie von drehbaren Pflegebetten verwenden wir zwei Konfigurationen, die beide denselben Standard von 25.000 Zyklen erfüllen.
Unser Drehbett SPIN SINGLE, speziell für die häusliche Pflege älterer Menschen entwickelt, verfügt über einen dedizierten, bürstenlosen 12-V-Gleichstrommotor von Dewert für die 90°-Drehfunktion und eine manuelle Höhenverstellung von 52 bis 82 cm. Es ist für Benutzer bis 150 kg geeignet, arbeitet mit einem Geräuschpegel von ≤ 50 dB und bietet 3 Jahre Garantie auf Motor und Rahmen. Im Heimgebrauch bedeutet ein Motor für diese eine Kernfunktion weniger bewegliche Teile und somit weniger potenzielle Fehlerquellen – einfach, zuverlässig und langlebig.
![Warum deutsche Dewert-Motoren (25.000 Zyklen) bei elektrischen Pflegebetten den entscheidenden Unterschied machen 2]()
Für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen und bei intensiver Beanspruchung ist der SPIN PRO mit einem Dual-Motorsystem von Dewert ausgestattet. Ein Motor übernimmt die Rotation, während ein separater, unabhängiger Motor die vollelektrische Höhenverstellung von 52 cm bis 92 cm ermöglicht. Durch diese Aufteilung arbeitet jeder Motor im optimalen Lastbereich, was die Lebensdauer zusätzlich verlängert. Das System bietet über 25.000 Rotationszyklen und über 10.000 Hubzyklen, eine Tragfähigkeit von 180 kg und eine 5-jährige Garantie auf den Rahmen sowie 3 Jahre Garantie auf die Elektronik.
Es geht nicht darum, dass das eine besser als das andere ist – sie sind für unterschiedliche Anforderungen im Alltag konzipiert. Was beide Geräte auszeichnet, ist die hohe Verarbeitungsqualität von Dewert und die für 25.000 Zyklen ausgelegte Lebensdauer.
Es gibt viele Interpretationen von „deutscher Ingenieurskunst“, aber eine Handvoll spezifischer Konstruktionsentscheidungen ist es, die dafür sorgt, dass Dewert-Motoren in realen Pflegeumgebungen so viel besser abschneiden als generische Alternativen.
Zum einen werden alle Zyklentests unter Volllast durchgeführt, nicht auf einem leeren Prüfstand. Viele Hersteller ermitteln die Zyklenzahlen ohne Gewicht auf dem Bettgestell – im Prinzip testen sie einen Motor, ohne ihn in ein Auto einzubauen. Dewert führt jeden Test mit dem vollen zulässigen Benutzergewicht durch, sodass die im Datenblatt angegebene Leistung der tatsächlichen Leistung entspricht. Ein Motor, der 25.000 Zyklen unter Last erreicht, wird niemals der Grund dafür sein, dass Sie Ihr Bett vorzeitig ausmustern müssen.
Sie sind zudem für den Dauerbetrieb ausgelegt, nicht nur für den intermittierenden Einsatz. Billige Motoren sind so konstruiert, dass sie 30 Sekunden laufen und anschließend 10 Minuten abkühlen. So werden Pflegebetten in Pflegeeinrichtungen jedoch nicht genutzt – das Personal verstellt die Positionen der Patienten mehrmals täglich, den ganzen Tag lang, mit ständigen Start-Stopp-Zyklen. Dewert-Motoren sind dafür ausgelegt, diesen Rhythmus den ganzen Tag über ohne Überhitzung oder vorzeitigen Verschleiß zu bewältigen.
Hinzu kommt die Hall-Effekt-Sensor-Technologie – ein kleines Detail mit großer Wirkung im Alltag. Vereinfacht gesagt: Diese Sensoren erfassen permanent die exakte Position des Motors. Wenn Sie also den Knopf drücken, um die Rückenlehne auf 45° anzuheben, stoppt sie exakt bei 45° – jedes Mal, selbst nach jahrelangem Gebrauch. Günstigere Motoren verwenden mechanische Endschalter, die verschleißen, sich verschieben und in unregelmäßigen Winkeln stoppen. Für Patienten, die auf eine präzise Positionierung zur Dekubitusprophylaxe angewiesen sind, ist diese Abweichung entscheidend.
Abschließend sei erwähnt, dass alle Dewert-Motoren unserer Produktlinie mit bürstenloser Gleichstromtechnologie ausgestattet sind. Bürstenmotoren hingegen nutzen mechanische Kohlekontakte, die sich mit der Zeit abnutzen, Staub erzeugen, die Leistung verringern und schließlich zum Ausfall führen. Bürstenlose Motoren hingegen verzichten auf mechanische Verschleißflächen und bieten somit einen dauerhaften Leistungsabfall. Ein Dewert-Motor läuft auch nach 24.999 Zyklen noch genauso ruhig und gleichmäßig wie am ersten Tag.
Es gibt noch eine weitere Spezifikation, die oft übersehen wird, aber den Alltag stärker beeinflusst, als den meisten Menschen bewusst ist: die Geräuschentwicklung. Dewert-Motoren arbeiten selbst unter Volllast mit ≤ 50 dB – das entspricht in etwa der Lautstärke eines leisen Hintergrundgesprächs und ist deutlich leiser als in den meisten Büros. Zum Vergleich: Eine ruhige Bibliothek hat etwa 40 dB, und ein normales Gespräch von Angesicht zu Angesicht liegt bei etwa 60 dB.
Dieser leise Betrieb ist viel wichtiger, als es zunächst scheint. Ein billiger Motor kann 10–15 dB lauter sein, und in einem ruhigen Schlafzimmer oder Mehrbettzimmer um 2 Uhr nachts reicht das aus, um einen Patienten mit leichtem Schlaf zu wecken, einen Mitbewohner zu stören und dem Nachtdienst zusätzliche Arbeit zu verursachen. Über Wochen und Monate hinweg summieren sich diese kleinen Schlafstörungen durch wiederholte nächtliche Anpassungen zu spürbaren gesundheitlichen Auswirkungen für die ohnehin schon geschwächten Bewohner.
Wer profitiert am meisten davon, der Motorenqualität von Dewert Priorität einzuräumen?
Wenn Sie als Einkaufsleiter einer Einrichtung Pflegebetten in großen Mengen – 20, 50 oder 100 Stück auf einmal – kaufen, bestimmt die Lebensdauer der Motoren direkt Ihre Gesamtbetriebskosten. Eine anfängliche Ersparnis von 200–300 € pro Bett ist schnell dahin, wenn Sie innerhalb von drei Jahren die Motoren von 20 Betten austauschen müssen und zusätzlich Arbeitskosten und Ausfallzeiten für die Bewohner tragen müssen. Für Käufer, die direkt von einem Hersteller von Pflegebetten mit rotierenden Motoren beziehen, entscheidet sich hier der langfristige Wert. Die Doppelmotorisierung des SPIN PRO zahlt sich hier aus: Unabhängige Rotations- und Hubmotoren reduzieren die Belastung der einzelnen Komponenten, und die kombinierte Zyklenfestigkeit sorgt dafür, dass das Antriebssystem die übliche Abschreibungsdauer übertrifft.
![Warum deutsche Dewert-Motoren (25.000 Zyklen) bei elektrischen Pflegebetten den entscheidenden Unterschied machen 3]()
Wenn Sie als pflegender Angehöriger ein Pflegebett für den Heimgebrauch suchen, stehen Zuverlässigkeit und weniger Stress für Sie an erster Stelle. Sie möchten sich nicht mit Reparaturanrufen, Garantieansprüchen oder dem Kauf eines Ersatzbetts nach zwei Jahren herumschlagen müssen. Das Einmotoren-Design des SPIN SINGLE ist hier ein Vorteil: weniger Teile, weniger potenzielle Fehlerquellen und eine Lebensdauer von 25.000 Zyklen, die für über ein Jahrzehnt regelmäßigen Gebrauchs zu Hause ausreicht. Es ist kein auffälliges Merkmal, an das Sie jeden Tag denken – aber wenn Freunde und Familie mit kaputten, günstigen Betten zu kämpfen haben, werden Sie froh sein, dass Sie beim Motor nicht gespart haben.
Als Händler oder regionaler Partner bietet die Marke Dewert ein überzeugendes Verkaufsargument für institutionelle Kunden. Die Kommunikation ändert sich grundlegend, wenn Sie statt der allgemeinen Aussage „elektrische Verstellung“ die Aussage „Dewert-Motoren, 25.000 Zyklen unter Volllast getestet“ verwenden können. Die Partnerschaft mit einem etablierten Hersteller von Pflegebetten, der Dewert-Motoren in allen Produktkategorien standardmäßig einsetzt, garantiert zudem gleichbleibende Qualität und einen umfassenden Kundendienst für Ihr gesamtes Sortiment. Dank der zwei Produktvarianten – Einzelmotor für die häusliche Pflege und Doppelmotor für Einrichtungen – können Sie unterschiedliche Budgets bedienen, ohne Kompromisse bei der bewährten Motorenqualität einzugehen.
Letztendlich sehen die meisten elektrischen Pflegebetten auf Produktfotos recht ähnlich aus. Der eigentliche Unterschied liegt im Inneren des Rahmens, im Motor, der jede Hebe-, Kipp- und Drehbewegung antreibt – Tag für Tag, jahrelang.
Der deutsche Dewert-Motor mit 25.000 Zyklen Lebensdauer mag auf den ersten Blick nicht das auffälligste Merkmal in einem Datenblatt sein. Doch er entscheidet darüber, ob Ihr Bett auch nach zehn Jahren noch zuverlässig funktioniert oder schon nach drei Jahren in der Werkstatt steht. Vergleichen Sie beim nächsten Mal verschiedene Modelle, lassen Sie die glänzenden Ausstattungslisten links liegen und achten Sie zuerst auf den Motor. Denn dort liegt die wahre Qualität.
Dieser Artikel basiert auf praktischer Erfahrung in der Herstellung von Pflegebetten. Als professioneller Hersteller von drehbaren Pflegebetten für den häuslichen Bereich stattet AIDASTRA seine gesamte SPIN-Serie (SPIN SINGLE und SPIN PRO) sowie die Cura-Linie mit deutschen Dewert-Motoren aus – nicht weil es die günstigste Option ist, sondern weil wir nur diesem Antriebssystem vertrauen, das sowohl für die häusliche Pflege als auch für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen geeignet ist.
Weiterführende Literatur